Bronzemedaille

Löschangriff:  32,4 sec. + 40 Fehlerpunkte
Staffellauf:     56,58 sec. 

          pdfoffizielle Ergebnisliste Varazdin 2005

Teilnehmer: Moosbrugger Herbert, Moosbrugger Michael, Muxel Rainer, Natter Daniel, Berbig Roman, Moosbrugger Daniel, Riedlinger Bruno, Moosmann Daniel, Muxel Michael, Moosbrugger Pirmin

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Für das Antreten an diesem Großereignis qualifizierten wir uns bei den Vorarlberger Landesfeuerwehrbewerbe 2004 in Schruns und durften somit das Land Vorarlberg bei den Internationalen Feuerwehrwettkämpfen 2005 in Varazdin (Kroatien) vertreten.

An dieser Feuerwehrolympiade nahmen 225 Gruppen aus 32 Nationen teil und ermittelten in mehreren Sparten den Feuerwehrweltmeister.

Die Vorbereitung zu den Internationalen Feuerwehrwettkämpfen

Unser Training umfasste an die 160 Trainingseinheiten und wurde unterteilt in

  • Kondition (Ausdauer, Kraft und Schnelligkeit)
  • Staffellauf (mit Hindernissen, Lauftraining)
  • Löschangriff

In diesem Jahr nahmen wir dementsprechend an mehren Landesfeuerwehr- sowie Vorbereitungsbewerben teil, an denen wir mehrere Bewerbsbestzeiten erzielen konnten.

  • Vorarlberger Kuppelcup in Lustenau
  • Offizielles Training der österreichischen Gruppen in Schwaz / Tirol
  • Vorbereitungswettkampf  in Huben im Ötztal
  • Tiroler Landesfeuerwehrbewerbe in Schwaz / Tirol
  • Salzburger Landesfeuerwehrbewerbe in St. Margarethen im Lungau
  • Vorarlberger Landesfeuerwehrbewerbe in Lustenau

Die Internationalen Feuerwehrwettkämpfe in Varazdin

Der gemeinsame Treffpunkt aller österreichischen Teilnehmer war in Lebring in der Steiermark. Dort wurde auch die offizielle Verabschiedung der Gruppen durch den Feuerwehrpräsident Manfred Seidl abgehalten. Von da an wurde die Reise nach Varazdin vorgenommen, wo auch schon der österreichische Konvoi erwartet wurde.

Die nächsten Tage wurden vor allem mit intensiven Trainingseinheiten verbracht, unter anderem standen offizielle Trainings in den Wettkampfstätten sowie an Nebenplätzen statt.

An den Abenden fanden Feierlichkeiten statt, wie

  • Vorstellung der Nationen am Rathausplatz
  • Feierliche Eröffnung der XIII. Internationalen Feuerwehrwettkämpfe im Stadion
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Der Tag der Entscheidung

Am Donnerstag den 22. Juli um 13.30 Uhr war es dann soweit, die Gruppe Au marschierte auf Bahn 8 in das bis zum letzten Platz gefüllten Stadion ein und bereitete sich auf den Bewerb vor.

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Nach einem guten Start und reibungslosen durchkuppeln der Saugleitung geschah dann das "Missgeschick". Beim Kommando "Saugleitung zu Wasser" sprangen zwei Kupplungspaare auf und von dort an war es klar, dass das große Ziel, mit einer "Goldmedaille" aus Kroatien zu kommen nicht mehr erreicht werden konnte.
Die Gruppe konnte aber trotz diesem Fehler noch mit 32,3 sec. Die drittschnellste Zeit im Löschangriff und die 10 beste Zeit im Staffellauf mit Hindernissen, mit einer Zeit von 56,58 sec ,(6 m langer Schwebebalken, 8 m langes Rohr sowie einer 1,5 m hohen Wand) vom gesamten Bewerb erreichen.

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Schlußendlich wurde die Gruppe mit einer "Bronzemedaille" belohnt. Aber alles in allem war es doch für jeden einzelnen für uns ein beeindruckendes und prägendes Erlebnis und es hat sich gelohnt bei der Feuerwehrolympiade in Varazdin (Kroatien) dabei gewesen zu sein.

Feierliche Schlussveranstaltung der Internationalen Feuerwehrwettkämpfe

Nach dem der Bewerb abgeschlossen war, feierten wir noch mit unseren österreichischen Kollegen, die ihre Zielsetzung von einer Goldmedaille erreichten und unter anderem den Weltmeistertitel (die Gruppe Weeg aus Oberösterreich) mit nach Hause nahmen.

Am Samstag Abend wurden dann die Internationalen Feuerwehrwettkämpfe mit der Preisverteilung sowie einer feierlichen Schlussveranstaltung beendet.

Schlussworte

Zum Schluß möchten wir, die Wettkampfgruppe der Feuerwehr Au uns bei unseren Feuerwehrkameraden und den vielen Gratulanten für den bereiteten Empfang und die Glückwünsche, unserem Konditionstrainer Gerhard Röser und Masseur Helmut Rüscher, dass sie uns körperlich in Form brachten, unseren Gemeindeärzten Dr. Franz und Dr. Anton Ganthaler mit ihrem Team für die medizinische Betreuung, dem Landesfeuerwehrverband insbesondere Landesbewerbsleiter Walter Muxel für viele organisatorische Vorbereitungen und ein besonderer Dank gilt all unserer Sponsoren, die uns mit ihrer finanzieller Unterstützung sehr tatkräftig geholfen haben.

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