Bronzemedaille

Löschangriff:  32,4 sec. + 40 Fehlerpunkte
Staffellauf:     56,58 sec. 

          pdfoffizielle Ergebnisliste Varazdin 2005

Teilnehmer: Moosbrugger Herbert, Moosbrugger Michael, Muxel Rainer, Natter Daniel, Berbig Roman, Moosbrugger Daniel, Riedlinger Bruno, Moosmann Daniel, Muxel Michael, Moosbrugger Pirmin

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Für das Antreten an diesem Großereignis qualifizierten wir uns bei den Vorarlberger Landesfeuerwehrbewerbe 2004 in Schruns und durften somit das Land Vorarlberg bei den Internationalen Feuerwehrwettkämpfen 2005 in Varazdin (Kroatien) vertreten.

An dieser Feuerwehrolympiade nahmen 225 Gruppen aus 32 Nationen teil und ermittelten in mehreren Sparten den Feuerwehrweltmeister.

Die Vorbereitung zu den Internationalen Feuerwehrwettkämpfen

Unser Training umfasste an die 160 Trainingseinheiten und wurde unterteilt in

  • Kondition (Ausdauer, Kraft und Schnelligkeit)
  • Staffellauf (mit Hindernissen, Lauftraining)
  • Löschangriff

In diesem Jahr nahmen wir dementsprechend an mehren Landesfeuerwehr- sowie Vorbereitungsbewerben teil, an denen wir mehrere Bewerbsbestzeiten erzielen konnten.

  • Vorarlberger Kuppelcup in Lustenau
  • Offizielles Training der österreichischen Gruppen in Schwaz / Tirol
  • Vorbereitungswettkampf  in Huben im Ötztal
  • Tiroler Landesfeuerwehrbewerbe in Schwaz / Tirol
  • Salzburger Landesfeuerwehrbewerbe in St. Margarethen im Lungau
  • Vorarlberger Landesfeuerwehrbewerbe in Lustenau

Die Internationalen Feuerwehrwettkämpfe in Varazdin

Der gemeinsame Treffpunkt aller österreichischen Teilnehmer war in Lebring in der Steiermark. Dort wurde auch die offizielle Verabschiedung der Gruppen durch den Feuerwehrpräsident Manfred Seidl abgehalten. Von da an wurde die Reise nach Varazdin vorgenommen, wo auch schon der österreichische Konvoi erwartet wurde.

Die nächsten Tage wurden vor allem mit intensiven Trainingseinheiten verbracht, unter anderem standen offizielle Trainings in den Wettkampfstätten sowie an Nebenplätzen statt.

An den Abenden fanden Feierlichkeiten statt, wie

  • Vorstellung der Nationen am Rathausplatz
  • Feierliche Eröffnung der XIII. Internationalen Feuerwehrwettkämpfe im Stadion
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Der Tag der Entscheidung

Am Donnerstag den 22. Juli um 13.30 Uhr war es dann soweit, die Gruppe Au marschierte auf Bahn 8 in das bis zum letzten Platz gefüllten Stadion ein und bereitete sich auf den Bewerb vor.

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Nach einem guten Start und reibungslosen durchkuppeln der Saugleitung geschah dann das "Missgeschick". Beim Kommando "Saugleitung zu Wasser" sprangen zwei Kupplungspaare auf und von dort an war es klar, dass das große Ziel, mit einer "Goldmedaille" aus Kroatien zu kommen nicht mehr erreicht werden konnte.
Die Gruppe konnte aber trotz diesem Fehler noch mit 32,3 sec. Die drittschnellste Zeit im Löschangriff und die 10 beste Zeit im Staffellauf mit Hindernissen, mit einer Zeit von 56,58 sec ,(6 m langer Schwebebalken, 8 m langes Rohr sowie einer 1,5 m hohen Wand) vom gesamten Bewerb erreichen.

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Schlußendlich wurde die Gruppe mit einer "Bronzemedaille" belohnt. Aber alles in allem war es doch für jeden einzelnen für uns ein beeindruckendes und prägendes Erlebnis und es hat sich gelohnt bei der Feuerwehrolympiade in Varazdin (Kroatien) dabei gewesen zu sein.

Feierliche Schlussveranstaltung der Internationalen Feuerwehrwettkämpfe

Nach dem der Bewerb abgeschlossen war, feierten wir noch mit unseren österreichischen Kollegen, die ihre Zielsetzung von einer Goldmedaille erreichten und unter anderem den Weltmeistertitel (die Gruppe Weeg aus Oberösterreich) mit nach Hause nahmen.

Am Samstag Abend wurden dann die Internationalen Feuerwehrwettkämpfe mit der Preisverteilung sowie einer feierlichen Schlussveranstaltung beendet.

Schlussworte

Zum Schluß möchten wir, die Wettkampfgruppe der Feuerwehr Au uns bei unseren Feuerwehrkameraden und den vielen Gratulanten für den bereiteten Empfang und die Glückwünsche, unserem Konditionstrainer Gerhard Röser und Masseur Helmut Rüscher, dass sie uns körperlich in Form brachten, unseren Gemeindeärzten Dr. Franz und Dr. Anton Ganthaler mit ihrem Team für die medizinische Betreuung, dem Landesfeuerwehrverband insbesondere Landesbewerbsleiter Walter Muxel für viele organisatorische Vorbereitungen und ein besonderer Dank gilt all unserer Sponsoren, die uns mit ihrer finanzieller Unterstützung sehr tatkräftig geholfen haben.

Goldmedaille

Löschangriff: 32,7 sec.  (Weltrekord im Löschangriff)
Staffellauf:    64,0 sec.

Teilnehmer: Moosbrugger Herbert, Moosbrugger Johannes, Fuchs Thomas, Berlinger Martin, Albrecht Jürgen, Felder Thomas, Riedlinger Bruno, Moosmann Daniel, Elmenreich Harald, Muxel Michael

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Für das Antreten bei diesem Großereignis qualifizierten wir uns bei den Vorarlberger Landesfeuerwehrbewerben 2000 in Fußach, bei denen wir erstmals in der Vorarlberger Bewerbsgeschichte mit der einzigen fehlerfreien Löschangriffszeit von 39,3 sec unter der 40er Schallmauer blieben.

Somit durften wir das Land Vorarlberg bei den Internationalen Feuerwehrwettkämpfen 2001 in Kuopio (Finnland) vertreten.

An dieser Feuerwehrolympiade nahmen 162 Gruppen aus 27 Nationen teil und ermittelten in mehreren Sparten den Feuerwehrweltmeister.

Vorbereitung zu den Internationalen Feuerwehrwettkämpfen

Unser Training umfasste an die 160 Trainingseinheiten und wurde unterteilt in:

  • Kondition (Ausdauer, Kraft und Schnelligkeit)
  • Staffellauf (mit Hindernissen, Lauftraining)
  • Löschangriff
In diesem Jahr nahmen wir dementsprechend an mehren Landesfeuerwehr- sowie Vorbereitungsbewerben teil. Aufgrund der unterschiedlichen Bewerbsbestimmungen bei den Landes.- bzw. Internationalen Bewerben nahmen wir an sämtlichen Landesbewerben außer Konkurrenz teil.

Jedoch konnten wir uns bei diesen Bewerben meist mit den Kollegen aus Ainet (Tirol) und Neukirchen am Großvenediger (Salzburg) sowie mit der Gruppe Eschen (Lichtenstein) messen. Dadurch waren dieses sehr wertvolle Trainings für uns.

  • Offizielles Training der österreichischen Gruppen in Linz/Oberösterreich
  • Vorbereitungswettkampf in Eschen/Lichtenstein
  • Tiroler Landesfeuerwehrbewerbe in Vils/Tirol
  • Gemeinsames Training mit den Gruppen aus Tirol, Salzburg und Südtirol in Lienz/Osttirol
  • Salzburger Landesfeuerwehrbewerbe
  • Vorarlberger Landesfeuerwehrbewerbe in Dornbirn
  • Offizielle Verabschiedung in Au
Gesamt wurden in der Vorbereitungsphase über 2.800 km mit dem Bus zurückgelegt.

Die Internationalen Feuerwehrwettkämpfe in Kuopio 

Mit einer großen Portion Vorfreude auf dieses für uns neue Erlebnis, starteten wir am 21.07.2001 um 04.00 Uhr beim Vereinshaus in Au zum Flughafen München, wo wir gemeinsam mit den Gruppen aus Tirol, Salzburg, Steiermark und Oberösterreich Richtung Finnland - Helsinki abhoben.

Nach einem kurzen Zwischenstopp flogen wir weiter nach Kuopio. Nach der Landung fuhren wir gemeinsam in Bussen zu der Eishalle wo wir die offizielle Akkreditierung bekamen, was alleine schon ein Erlebnis war. Nach diesem ersten offiziellen "Auftritt" ging es weiter zu unserer Unterkunft.

Sämtliche Bewerbsgruppen wurden in Schulen untergebracht. Unser Gepäck, welches mittels LKW nach Finnland gebracht wurde, nahmen wir entgegen und bezogen unsere Klasse. Nach einer kleinen Umstellung der Klasse hatten wir unsere Unterkunft richtig hergerichtet und so konnte nach einem Besuch des Wettkampfstadions die Woche beginnen.

Am ersten Abend wunderten wir uns noch, dass die Sonne erst um ca. 0.30 Uhr unterging und um 03.30 Uhr schon wieder ins Zimmer strahlte, aber das gehört ja zu Finnland dazu.

Am zweiten Tag war ein Ruhetag geplant, somit konnten wir die Stadt Kuopio und ihre vielen Seen erkunden. Auch ein Besuch der Skisprungschanze war auf dem Programm. Bei der Sprungschanze war zufällig das österreichische Jugendnationalteam beim Training. Nachdem wir die zwei Bregenzerwälder Jungadler, Bernhard Metzler und Balthasar Schneider, schnell ausgeforscht hatten kamen wir auch mit der übrigen Mannschaft ins Gespräch und lernten die Nachwuchsspringer wie Loitzl, Fettner, Stefan Kaiser ,... . kennen; und das direkt vom Schanzentisch weg. Nach diesem schönen Erlebnis joggten wir am Abend noch eine Runde an einem der vielen Seen entlang und lockerten uns ein wenig auf. Man merkte auch langsam die Anspannung vor dem ersten offiziellen Training in zwei Tagen. 

Am Abend des dritten Tages fand die Eröffnung mit dem Abend der Nationen statt. Bei diesem Abend stellten jeweils die Jugendfeuerwehren ihr Land mit Spielen, Tänzen und Gesängen vor. Dieser Abend wurde nur durch einen kurzen und einzigen Regenschauer dieser Woche unterbrochen, was aber der guten Stimmung keinen Abbruch tat.

Beim ersten offiziellen Training im Bewerbsstadion, welches wir voller Spannung und froher Erwartung in Angriff nahmen, ging eigentlich alles daneben. Mit Zeiten die wir beim Proben schon seit einer kl. Ewigkeit nicht mehr hatten mussten wir uns vorerst zufrieden geben. Aber wir wussten genau, dass das Problem nur mit dem sauberen Legen der Saugschlauchleitung zusammenhing. Deshalb probten wir am Nachmittag auf einem Nebenplatz mehrmals nur das Legen der Leitung. Als wir dieses Problem wieder im Griff hatten, absolvierten wir noch zwei gesamte Proben und mit diesen Zeiten konnten wir den Tag ruhig zu Ende gehen lassen.

Das zweite Training fand morgens um 06.00 Uhr auf einem Nebenplatz statt. Aufgrund der frühen Startzeit und organisatorischen Problemen musste ein wenig improvisiert werden, was aber den nun guten Trainingszeiten nicht schadete. Nun wussten wir dass uns das Training mit dem Legen der Saugschläuche geholfen hatte. Am Nachmittag schoben wir nochmals ein kl. lockeres Training auf dem Nebenplatz ein. So waren wir gut gerüstet für den nächsten, entscheidenden Bewerbstag. Am Abend wurden wir noch von unserem Masseur Hans Fetz, der ebenfalls die ganze Woche mit uns in Finnland war, locker massiert und für den nächsten Tag vorbereitet. 

Der Bewerbstag

Der Bewerbstag begann mit strahlendem Sonnenschein und einem gemütlichen Frühstück. Nach dem Frühstück und kurzen Gesprächen mit anderen Gruppen wurden langsam die Wettkampfutensilien hergerichtet, die Schuhe geputzt, die Gurte des Helms angezogen usw. Dann wurde am Vormittag nochmals eine Kleinigkeit gegessen und schon ging es ab zum Stadion. Im Schatten, abseits des Stadions absolvierten wir in Ruhe unser Aufwärmprogramm. Dann ging es los.

Der Löschangriff

Zuerst zum Berechnungsausschuss A, dann nach einer kurzen Ruhe- und Konzentrationsphase Aufstellung zum Einmarsch.

Um Punkt 13.00 Uhr marschierten wir mit der Startnummer 1 auf Bahn 1 ein. Anschließend stellten wir das Bewerbsgerät auf, richteten jede Kupplung, jeden Schlauch sehr genau für uns her. Dann ging es ziemlich schnell, nach einer kurzen Meldung unseres Gruppenkomandanten Herbert an die Bewerter, begann der Einsatzbefehl in finnischer Sprache.

Voll konzentriert starteten wir, legten die Schläuche sehr genau ab. Das Kuppeln und Ausziehen der Schläuche lief sauber und schnell durch.

Als nach dem Öffnen des Verteilers die Zeit bei der Anzeige mit 32,70 sec stehen blieb, trat bereits ein kleines Grinsen in unser Gesicht. Wir wussten dass dies für uns eine super Zeit ist. Jeder von uns dachte nur noch  "hoffentlich fehlerfrei".

Nach einer für uns langen Bewertung, was aber zum Glück nur auf sprachliche Barrieren zurückzuführen war, (hatten wir doch Bewerter aus Südtirol, Deutschland, Holland und Frankreich) die erlösende Geste von Herbert ? FEHLERFREI.

Der Staffellauf

Nach den ersten Gratulationen ging es weiter zum Staffellauf. Nun galt es auch diesen noch konzentriert und fehlerfrei zu absolvieren.

Auch hier gibt es zu den Landesbewerben einige Unterschiede. So musste einer durch ein 8 m. langes Rohr rutschen, einer über eine 1,50 m hohe Wand und der dritte über einen 6 m langen Balken sprinten.

Als wir auch den Staffellauf mit einer recht guten Zeit geschafft hatten, löste sich langsam die Anspannung.

Froh darüber dass die 1 1/2 Jahre Training so aufgegangen waren, dass wir unsere Leistung auf den Punkt abrufen konnten und mit einem Gefühl der Freude, nahmen wir auf der Tribüne platz. Unsere mitgereisten Fans freuten sich ebenfalls sehr für uns und alle waren wir stolz was mit einer super Kameradschaft alles möglich ist.

Am späten Nachmittag als die meisten Gruppen den Bewerb absolviert hatten erfuhren wir durch einen Kamerad aus Ainet, dass wir zurzeit die aktuellen Weltrekordhalter im Löschangriff sind. Bis zu diesem Zeitpunkt wussten wir gar nicht dass es so was überhaupt gibt. Am Ende des Bewerbstages stand es dann endgültig fest - wir waren Weltrekordhalter im Löschangriff. Nach vielen Gratulationen und Erklärungen wo denn Au liegt gingen wir mit den Bewerten aus Vorarlberg und den mitgereisten Fans zuerst ins Österreicherhaus, wo wir endlich auch ein gemeinsames Bier mit den anderen befreundeten Gruppen aus Neukirchen, Ainet, Weeg usw. trinken konnten und anschließend zum Abendessen. Bei diesem äußerst soliden Essen wurde natürlich nochmals der gesamte Bewerb, die Vorbereitung, die super Stimmung im Stadion genau erläutert und so neigte sich ganz gemütlich unser Wettkampftag dem Ende zu.

Am nächsten Tag, den wir natürlich langsam angehen ließen, gingen im Stadion die Bewerbe der Altersgruppen sowie die Nasswettkämpfe über die Bühne. Diese Bewerbe konnten wir nun ganz entspannt von der Tribüne aus beobachten. Immer wieder wurden wir auch von anderen Nationen (Tschechen, Finnen, Kroaten usw.) auf unsere Leistung angesprochen und uns wurde gratuliert. Bei diesen Gesprächen waren natürlich unsere guten Englischkenntnisse von Vorteil?.

Den Abend ließen wir dann in der Disco gebührlich enden, wobei auch einige von uns ihre speziell einstudierten Tänze zum Besten gaben.

Am Samstag mussten und durften wir dann unsere Schulklassen räumen, unser Gepäck auf den LKW verladen und die gesamte Schule aufräumen. Jeder von uns freute sich schon auf das nach Hause kommen. So wie uns gesagt wurde, hatte die Nachricht des super Ergebnisses daheim schon für Gesprächstoff gesorgt und wir wollten natürlich mit unseren Kameraden der Feuerwehr und unseren Freunden zusammen feiern. 

Feierliche Schlußveranstaltung in Kuopio 

Am späten Nachmittag fand die feierliche Schlussveranstaltung mit der Preisverteilung im Stadion statt. Es war ein eine sehr schöne Veranstaltung mit dem Höhepunkt - Überreichung der Goldmedaille - durch die Delegation der Vorarlberger Bewerter und des stellv. Landesfeuerwehrkommandanten Andreas Hosp.

Nach der Schlussveranstaltung ging es schon zum Flughafen wo um 3.00 Uhr morgens unser Flieger zurück in die Heimat abhob. Bei diesem Rückflug hatten wir das seltene Erlebnis, zwei Sonnenaufgänge zu erleben. Einmal in Finnland, einmal beim Anflug auf München. In München wurden wir bereits von zwei Bussen des Landesfeuerwehrverbandes erwartet und so ging es ziemlich zügig nach Hause. 

Empfang zu Hause  

Bei der Fahrt durch den Bregenzerwald wurden wir bereits in Alberschwende durch ein Transparent begrüßt. Auch die Feuerwehren der nachkommenden Gemeinden (Egg, Andelsbuch, Bezau, Reuthe) hatten Transparente für uns aufgestellt. In Mellau wurden wir durch eine Abordnung der Feuerwehr zu einem Sektempfang erwartet. Diesen ließen wir uns natürlich nicht entgehen. Die Heimfahrt war ein ganz besonderes und schönes Erlebnis. Nochmals ein Dankeschön an alle Feuerwehren.

Dann ging es nach Hause. Schon am Ortseingang wurden wir durch ein großes Transparent empfangen. Unser erster Weg führte natürlich zum Gerätehaus wo die Arbeiten für unseren offiziellen Empfang am Nachmittag in vollem Gange waren. Es war schön wieder zu Hause zu sein. Am Nachmittag wurden wir zuerst mit einer Kutschenfahrt durch die ganze Gemeinde gefahren, ehe wir in Begleitung der Bürgermusik Au, unseren Auer Wehrkameraden, den Kameraden der umliegenden Feuerwehren, der Bergrettung und des Roten Kreuzes beim Vereinshaus einmarschieren durften. Dort erwartete uns eine unglaubliche Menschenmenge. Eine große Anzahl der Dorfbevölkerung, Freunde aus den umliegenden Gemeinden, Kameraden von befreundeten Wettkampfgruppen aus dem ganzen Land. Es war für uns eine große Ehre vor so einer Kulisse stehen zu dürfen. Nach einigen Begrüßungen und ehrenden Worten ging es zum gemütlichen Teil über, wo wir zeigen konnten wofür wir auch das Ausdauertraining über uns ergehen ließen. 

Schlußworte  

Zum Schluss möchten wir, die Wettkampfgruppe der Feuerwehr Au, uns bei unseren Feuerwehrkameraden und den vielen Gratulanten für den bereiteten Empfang und die Glückwünsche bedanken. Unseren Gemeindeärzten Dr. Franz-Josef und Dr. Anton Ganthaler mit ihrem Team danken wir für die medizinische Betreuung, und dem Landesfeuerwehrverband für die Unterstützung. Besonders gefreut haben wir uns über den zu einem späteren Zeitpunkt stattgefundenen tollen Empfang in der Landesfeuerwehrschule mit unserm Landeshauptmann Dr. Herbert Sausgruber.

Besonderer Dank gilt auch Landesbewerbsleiter Walter Muxel für viele organisatorische Vorbereitungen, den mitgereisten Bewertern Herbert Bitschi und Manfred Morscher die uns über sämtliche Vorbereitungswettkämpfe toll unterstützt haben, den mitgereisten Fans, und besonders auch all unserer Sponsoren, die uns mit ihrer finanziellen Unterstützung sehr geholfen haben.

Goldmedaille

Löschangriff: 46,0 sec.
Staffellauf:    64,15 sec.

Teilnehmer: Moosbrugger Josef, Vögel Josef, Moosbrugger Pirmin, Simma Christoph, Lingg Wilfried, Horvath Florian, Horvath Josef, Lukasik Norbert, Albrecht Peter, Moosbrugger Herbert

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Anschließend an die Landesfeuerwehrwettkämpfe 1984 in Thüringen wurden die Ausscheidungswettkämpfe für die Internationalen Feuerwehrwettkämpfe 1985 in Vöcklabruck abgehalten.
An diesem Bewerb haben je eine Gruppe der Ortsfeuerwehren Wolfurt, Lustenau und Au-Rehmen teilgenommen.
In dieser Ausscheidung konnte sich die Feuerwehr Au-Rehmen klar für die Internationalen Feuerwehrwettkämpfe qualifizieren.

Die Vorbereitung zu den Internationalen Feuerwehrwettkämpfe

Besprechung in Vöcklabruck

Im Herbst 1984  trafen sich Vertreter aller zehn österreichischen Gruppen im Stadion von Vöcklabruck. Die Feuerwehr Au-Rehmen war durch Kdt. Walter Muxel verteten.

Konditions- bzw. Wintertraining

Am Freitag den 9.11.1984 begannen wir mit dem Winterkonditionsprogramm. Unser Konditionstrainer kam aus der Wettkampfgruppe selbst, es war Josef Horvath. Er stellte vorerst ein eigenen Programm auf, bis später ein Aufbau-Programm, erarbeitet von Mag. Udo Albl, dazukam.

Josef Horvath machte seine Sache sehr gut. Schweiß, Muskelkater usw. waren zwangsläufige Erscheinungen des wöchentlichen Trainings.
RTEmagicC voeklabruck 2 jpgAb dem Frühjahr wurde dann begonnen, in das Konditiontraining Übungen am Gerät einzubauen, wie z.B. Saugleitung legen, aus der Schnelligkeit Strahlrohre anzuschließen, Schläuche zu kuppeln und der Staffellauf mit Hindernissen.

Gemeinsames Training  in Vöcklabruck

Tiroler Wettkämpfe in Kirchbichl

Bronze

  A:

  3. Rang

  375 Punkten

Silber

  A:

  3. Rang

  364 Punkten

Vorarlberger Wettkämpfe

Gemeinsames Training in Längenfelden/Ötztal

Löschangriff:

  43 sec. / 44 sec. / 41 sec.

 
Staffellauf

  66 sec. / 66 sec.

 

Die Internationalen Feuerwehrwettkämpfe in Vöcklabruck

Montag 15. Juli 1985

Josef Albrecht, Kdt.-Stv., machte die Reise nach Vöcklabruck als Gruppenbetreuer ebenfalls mit. Bürgermeister Amann verabschiedete sich von der Wettkampfgruppe und wünschte viel Erfolg.

Wir wurden  in einer Schule, zusammen mit Kameraden aus der UDSSR, CSSR, Portugal und den restlichen Gruppen aus Österreich untergebracht.

Dienstag 16. Juli 1985

Um 13.00 Uhr wurde das erste offizielle Training eröffnet.

Löschangriff

  43 sec. / 45 sec.

Staffellauf

  64 sec. (Bestzeit: 63 sec.)

Mittwoch 17. Juli 1985

Gemeinsames freies Training auf einem Sportplatz bei Lenzing:

Löschangriff

  43 sec. / 46 sec.

Um 13.00 Uhr begann das zweite offizielle Training

Löschangriff

  45 sec. / 46 sec.

Donnerstag 18. Juli 1985

Letztes freies Training auf dem Sportplatz in Lenzing.

Löschangriff

  38,56 sec

Feierliche Eröffnung der VIII. Internationalen Feuerwehrwettkämpfe in Vöcklabruck

Freitag 19. Juli 1985

Start laut Zeitplan 8.18 Uhr mit StartNr. 72 auf Kampfbahn 6.

Keiner der Wettkämpfer wird jenen Zeitpunkt vergessen, als vom Hauptkampfrichter der Befehl kam: "Beginnen"

Ebenso wenig wird man jenen Zeitpunkt vergessen, als derselbe Mann das Ergebnis des Löschangriff bekannt gab:
"46 Sekunden - ohne Fehler"

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Nun die Schlacht ist noch nicht geschlagen. Die Gruppe wurde von Herrn Ratzenböck (Trainer aller österreichischen Gruppen) wieder speziell auf den Staffellauf vorbereitet.
Es war soweit - Start zum Staffellauf!

Alle drei Hindernisse wurden optimal bewältigt. Die elektronische Zeitmessung stand bei
"64,15 Sekunden - fehlerfrei"

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Feierliche Schlußveranstaltung der Internationalen Feuerwehrwettkämpfen

Für jeden einzelnen Mann ein großer Augenblick. Wir hielten die Goldmedaille in der Hand.  Wir hatten sie gewonnen, sie gehört uns.
Ein letztes Mal zogen die einzelnen Nationen an den Ehrengästen und Zuschauern vorbei und verabschiedeten sich mit strammen Schritt und ihnen zugewandten Blick.

Empfang zu Hause

Anordnungen der Feuerwehren Au und Schoppernau. Die Kommandanten der wehren  Schröcken und Damüls und viele Freunde und Bekannte, man konnte sagen, das ganze Dorf ist auf den Beinen.
RTEmagicC voeklabruck 5 jpgWir hatten von allen Rednern viele Worte des Lobes und der Anerkennung erhalten. Es war für uns eine ergreifende Feierstunde. Gratulationen quer durch alle Bevölkerungsschichten, die, so glaubten wir, ehrlich gemeint waren.

Empfang beim Bundespräsidenten

Wir wurden dem Staatsoberhaupt, Bundespräsident Dr. Kirchschläger, dem Landeshauptmann Dr. Herbert Kessler und dem zuständigen Regierungsmitglied Dipl. Vw. Dr. Siegfried Gasser als die Seigermannschaft aus dem Ländle vorgestellt. Dank und Anerkennung brachten die einzelnen Redner zum Ausdruck.

Schlusswort

Es ist nicht leicht, hier die angemessenen Worte zu  finden, aber sicher gehören Worte des Dankes zu diesem Bericht.

Persönlicher Dank, Respekt und Anerkennung gebührt jedem Beteiligten für die erbrachten Leistungen. Es war keine Einzel- sonder eine Teamarbeit. Es soll auch jenen gedankt werden, die durch Jahre hindurch mitgeholfen haben, Wettkämpfe aufzubauen.

Dank gebührt auch den Familien, die immer wieder Entbehrungen hinnehmen mussten.

Die gezeigte Disziplin, Kameradschaft und die notwendige Einstellung zu der ganzen Sache war das beste Fundament für den "goldenen" Erfolg.

Wenn wir anschließend in aller Ruhe überlegen, wie nahe Sieg und Niederlage beieinander liegen, haben wir aus der "Aktion Vöcklabruck" eine wichtige Erfahrung für den Alltag gelernt.

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